Und jetzt? 31!

Hallo 31. Mein neues Alter seit gestern. Und irgendwie komischer als noch die glatte 30. War dieser Geburtstag nicht erst gestern?
Eigene Erwartungen, fremde Erwartungen, tickende Uhren, ausstehende Entscheidungen… und auf der anderen Seite ich! Aber das hört sich jetzt schlimmer an als es eigentlich ist. Ich hatte einen wunderbaren Geburtstag gestern mit meinen Liebsten.
Nachdem ich vor drei Wochen erst die Party für meinen Mann bei uns zu Hause geschmissen habe, habe ich mir und meinen Gästen ein leckeres Frühstück außerhalb gegönnt.

Und was soll ich sagen? Der Tag war perfekt! Meine Vorfreude hielt sich dieses Jahr tatsächlich in Grenzen und schließlich war der Geburtstag so schön, dass er viel zu schnell vorüber ging.

And perhaps even here, you can come alive right where you are.

Ja, es ist doch alles gut. Manchmal erkennt man das nur selbst nicht immer sofort. Es ist leicht für mich, nach immer mehr und höher zu streben. Vielleicht sogar leichter als mich zufrieden zu geben. Und wenn ich dann nicht einmal weiß, in welche Richtung es für mich weitergeht und ich durch verschiedene Umstände irgendwie nicht das umsetzen kann, was ich eigentlich möchte – damit komme ich einfach nicht klar. Etwas, woran ich arbeiten muss. Für mich.

Also nehme ich mir für mein neues Lebensjahr vor, mich selbst nicht zu hetzen. Slow living ist das neue Stichwort. Einige Dinge noch einmal neu überdenken. Wer bin ich und was will ich? Wusste ich das mit 30 wirklich schon so genau, wie ich dachte? Warum habe ich eigentlich nicht noch mehr auf meine Gesundheit geachtet, auf das, was mir gut tut? Wieso habe ich mich früher nicht so sehr mit Nachhaltigkeit und unserer Umwelt auseinandergesetzt? Fragen über Fragen. Aber auch ein toller Prozess. Und eine große stetige Weiterentwicklung. Definitiv.

There’s no need to rush. What’s meant for you always arrives on time.

Ich nehme mir vor, darin Vertrauen zu finden. Im Schicksal. Denn ich glaube an das Schicksal und an Karma. Ganz unbedingt.
Einfach ist es trotzdem nicht. Denn eigentlich lebe ich aktiv, will keine Sekunde meines Lebens vergeuden und jeden Tag bewusst nutzen. Ein Zwischenweg wäre toll. Vielleicht finde ich diesen im neuen Lebensjahr. 31, du bist mir willkommen!

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