Vorweihnachtlicher Abend – Warum es nie zu früh ist

Richtig gelesen: Es ist der 22. Oktober und ich schreibe über Weihnachten. Für meine Verhältnisse recht spät. Normalerweise hat mein vorweihnachtlicher Abend bereits Ende September stattgefunden.

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Marzipankartoffeln schmecken doch immer

Es ist kein Geheimnis: Ich liebe Weihnachten!
Zugegeben, bis vor ein paar Tagen waren die Temperaturen noch so sommerlich, dass auch mir nicht danach war.
Generell kribbelt mir es aber schon in den Fingern, wenn Ende August noch keine Weihnachtssüßigkeiten im Supermarkt zu finden sind – während alle anderen das hassen, ich weiß. (Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass es noch andere Anonyme gibt und sich das tierisch lohnt für die Geschäfte 🙂 )
Jedes Jahr aufs Neue schmeiße ich google an und suche heraus, welches der erste Weihnachtsmarkt des Jahres in meiner Nähe ist. In den Herbstferien plane und stelle ich meine Adventskalender her. Am ersten Tag, an dem hier Weihnachtsbäume verkauft werden, steht einer davon noch bei mir im Wohnzimmer. Und auch zu meiner Spotify Weihnachtsplaylist lässt es sich jetzt bereits ganz gut mitsingen.

Da mir also die wunderbarste aller Zeiten immer viel zu kurz ist, habe ich meine eigene Tradition eingeführt: Jedes Jahr findet bei mir Ende September, spätestens Anfang Oktober ein vorweihnachtlicher Abend statt. Ob da jemand mitmacht oder nicht, ist mir ehrlich gesagt herzlich egal.

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Tradition: vorweihnachtlicher Abend

Wie sieht er denn nun aus, dieser Abend?
Keine Sorge, es steht noch kein Baum und generell findet man noch keine Weihnachtsdekoration bei uns zu Hause (bis zum ersten Advent warte ich damit allerdings aber auch ganz bestimmt nicht 😉 ).
Für die richtige Atmosphäre sorgen bereits Lichterketten, Duftkerzen, Decken, Kissen und das richtige Outfit. Jawohl, ein Hoch auf Socken und Schlafanzüge mit Weihnachtsmotiven wie Zuckerstangen, Rentieren, Weihnachtsmännern, Sternen und so weiter. Im Übrigen habe ich gar kein Problem, das hier als erwachsene, bodenständige Frau zu schreiben. Bunt sind meine Socken und Schlafanzüge eh immer.

Vorbereitet werden muss natürlich auch das Essen. Wobei, ja gut, es gibt eh nur Süßes, es muss also genau genommen nur eingekauft und ausgepackt werden.
Bei den ganzen Leckereien kann man sich sowieso nicht entscheiden, deshalb gibt es Plätzchen, Spekulatius, Marzipankartoffeln, Dominosteine und Lebkuchen. Dazu einen warmen Kakao mit Spekulatiusaroma.

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Schließlich kann erst einmal Weihnachtsmusik angeschmissen werden. Von klassisch bis modern ist da alles drin, hauptsache es weihnachtet.
Und dann steht natürlich die Filmauswahl im Raum. Mit Filmen wie Tatsächlich… Liebe oder Liebe braucht keine Ferien braucht mir hier an diesem Abend niemand ankommen. Beides sind tolle Filme, keine Frage. Für meinen vorweihnachtlichen Abend steht mir das Weihnachtliche hier jedoch nicht genug im Vordergrund, solche Filme schaue ich das ganze Jahr über. Es muss also schon ein richtiger Weihnachtsfilm sein. Einen Beitrag dazu spare ich mir, davon gibt es bereits unzählige.

Eine Ausnahme gibt es trotzdem: Kevin allein zu Haus geht für mich erst, wenn wirklich Weihnachten ist. Fragt nicht, warum, ich kann es gar nicht erklären. Fragt bei diesem Beitrag hier überhaupt noch jemand nach dem Warum? …

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Ich hoffe, ich konnte euch etwas anstecken. Lasst uns die zauberhafte Weihnachtszeit verlängern und so richtig auskosten! Probiert doch einfach mal einen vorweihnachtlichen Abend aus. Wetten, dass es euch Spaß macht? Ich komme auch vorbei 😉

Vorweihnachtliche Grüße,

eure 

 

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