Ideen für ein vegetarisches Weihnachtsmenü

Besinnlich, ruhig und gemütlich sollte die Vorweihnachtszeit sein. Leider war es nicht deshalb so still hier auf dem Blog, sondern genau aus dem Gegenteil. Deshalb hatte ich mir auch vorgenommen, das Weihnachtsfest ganz gemütlich angehen zu lassen. Wie es zu einem noch ruhigeren Weihnachten 2017 als gewollt für mich kam und wie mein vegetarisches Weihnachtsmenü aussah, erfahrt ihr also erst heute.

Ohne eigene Kinder und mit einer Familie, in der selbst nur die nahe Verwandtschaft verteilt in NRW wohnt, bin ich also nun sowieso schon darauf eingestellt, einen Großteil der Weihnachtstage im Auto zu verbringen. Man will ja auch alle sehen. Deshalb gab es allerdings auch schon am 23. Dezember einen festlichen Vorweihnachtsabend für mich mit einem selbstgekochten Menü unter dem eigenen Tannenbaum. Ich habe jetzt schon so viele verschiedene Variationen gehört, wie und wo die Menschen das Fest verbringen. Ich finde es schön, dass jeder seine eigenen Vorstellungen und Traditionen hat, die sich über die Jahre hinweg aber auch verändern.

Nach dem Vorweihnachtsabend kam dann doch alles anders, da ich mich leider doll erkältet habe. So wurde es ruhiger als ich es mir vorgestellt habe (und einige meiner liebsten Weihnachtsfilme kenne ich nun auswendig… 🙂 ). Ich versuche wie immer dennoch das Positive zu finden und genieße die Ruhe und das Nichtstun ein wenig. Und meine Liebsten, die ich nun leider nicht sehen konnte, werden eben zwischen Weihnachten und Silvester noch besucht.

So verschnupft ich jetzt aber auch hier liege, möchte ich euch mein weihnachtliches 4-Gänge-Menü für Vegetarier nicht länger vorenthalten. Ich bin immer noch etwas stolz, dass alles geklappt hat 😉 Bei allen Mengenangaben handelt es sich um Zutaten für zwei Personen.

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Rezepte für ein vegetarisches Weihnachtsmenü

Vorspeise: Cremige Maronensuppe mit Steinpilzen

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150 g Steinpilze (frisch, TK oder getrocknet)
1 Zwiebel
100 g Staudensellerie
1 EL Butter
200 g gekochte Maronen (vakuumiert)
300 ml Gemüsefond
Saft von einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
2 TL Creme Fraiche

Falls du getrocknete Pilze verwendest, musst du sie erst nach Anleitung einweichen. Zwiebel und Sellerie in kleinen Würfeln mit Butter in einem Topf erhitzen. Maronen, Pilze, Gemüsefond und 300 ml Wasser hinzugeben und 20 Minuten kochen. Hast du getrocknete Pilze eingeweicht, so nimm dieses Wasser. Gib den Zitronensaft hinzu und lass noch einmal alles aufkochen. Nun kann die Suppe püriert, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und serviert werden. Creme Fraiche passt gut dazu.

Zwischengang: Weihnachtlicher Salat

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300 g Rucola
1 Orange
ein paar Cranberries
Salz, Pfeffer
2 EL heller Balsamicoessig
100 ml Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
5 EL Olivenöl
Croutons
Parmesan

Den Salat waschen und in eine Schüssel geben. Aus Joghurt, Essig, Öl, Parmesan, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Parmesan das Dressing anrühren. Zum Salat geben und gut verrühren. Auf Tellern anrichten, zwei Orangenscheiben, Cranberries und Croutons dazugeben.

Hauptspeise: Cashew-Strudel

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TK-Blätterteig für ein Blech
50 g Butter
etwas Thymian
1 TL Mehl
300 g gehackte Cashewkerne
50 g Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
Öl
100 g Karotten
100 g Zucchini

Butter in Pfanne zerlassen, Thymian, Mehl und 300 ml Wasser hinzugeben und unter Rühren anschwitzen. Nüsse und Semmelbrösel dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse abkühlen lassen. Karotten und Zucchini klein Würfeln und kurz mit Öl in einer Pfanne anbraten. Den Blätterteig ausrollen, die Hälfte der Nussmasse, Gemüse und den Rest der Nussmasse mittig verteilen. Den Teig zusammenrollen und für 45 Minuten (200 Grad Ober- Unterhitze) im Ofen backen.

Dazu gehören natürlich traditionell Knödel und Rotkohl.

Dessert: Marzipan Panna-Cotta

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125 ml Milch
50 g Marzipan
vegetarische Gelatine für 125 ml Flüssigkeit
2 TL Zimt
2 EL Vanillezucker

Alle Zutaten in einem Topf aufkochen und dabei gut verrühren. Die Gelatine nach Anleitung zubereiten und dazugeben. In Schälchen füllen und bis zum Servieren kalt stellen. Mit Zimt bestreuen.

Das Dessert hatte ich schon einige Stunden vorher zubereitet. Es muss eh noch abkühlen und etwas erhärten, deshalb kann man es super vorbereiten. Abends habe ich als erstes den Strudel zubereitet. Während der Vorbereitung des Salates konnte er dann in den Ofen. So passte alles zeitlich.

Vielleicht habe ich ja eure Lust geweckt, eines der Rezepte auszuprobieren. Maronen werde ich sicherlich noch einmal verarbeiten und für den Strudel habe ich auch schon weitere Ideen für die Füllung.

Ihr werdet im Laufe der Woche noch einmal mit ein paar schönen Ideen für Silvester von mir hören.

Bis dahin,

eure 

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