Foodtrend Bowl: Meine Top 3

Als ich zu Hause zum ersten Mal eine sogenannte Buddha Bowl machen wollte, wurde ich ausgelacht. Nachdem ich sie dann wirklich einmal gemacht hatte, ist sie zu einer der aktuell am meisten zubereiteten Speisen bei uns geworden. Neu ist der Foodtrend gewiss nicht. Mir hat es die Bowl aber so angetan, dass ich heute meine drei liebsten Varianten vorstellen möchte. Dabei sind zwei Buddha Bowls und eine Smoothie Bowl.

Es gibt tatsächlich Theorien darüber, welche Zutaten bzw. Lebensmittelgruppen in welchen Anteilen in der perfekten Bowl vorkommen sollten. Wenn ihr mich fragt, ist das völliger Quatsch. Da sowieso nur gesunde Lebensmittel in verschiedenen Variationen (und dadurch eben auch nur relativ wenig von einer Zutat) Platz finden, handelt es sich hierbei um eine sehr gesunde, vitaminreiche und bei mir auch immer vegetarische Mahlzeit. Im Übrigen eignet sich der Foodtrend auch hervorragend zur Resteverwertung 😉
Aus den genannten Gründen verzichte ich bei meinen Ideen komplett auf Mengenangaben. Nehmt einfach so viel wie passt und ihr mögt!

Bevor ich euch nun meine Rezepte zur Verfügung stelle, stellt sich nur noch eine Frage: Warum nennt sich die Schale, vollgepackt mit allerhand gesunden Lebensmitteln, denn eigentlich Buddha Bowl?
Folgende Erklärung habe ich einmal gelesen: Die einzelnen Zutaten werden in der Schüssel so angehäuft, dass sie sich wie der Bauch eines Buddhas wölben. Nun ja… Ich selber mag da lieber eine Erklärung Richtung bewusstes Essen und maßvoller Genuss. Vielleicht aber ist es auch nur der Drang, total hipstermäßg angeben zu wollen: „Kommst du mit, wir gehen eine Smoothie Bowl essen.“ 🙂

Mögliche Zutaten für eine Buddha Bowl

Wie gesagt, ich würde mich an keine starren Vorgaben und Zusammensetzungen halten, sondern einfach eine bunte Mischung an gesunden Lebensmitteln zusammenstellen. Hier nun eine kleine Auflistung meiner Favoriten, bevor wir zu meinen drei liebsten Rezeptideen kommen:

  • Spinat oder jegliche Salatsorten als Basis
  • Wer mag, fügt Quinoa, Bulgur oder Couscous als weitere Grundlage hinzu.
  • Karotten, Tomaten, Gurke, Radieschen, Kichererbsen, Avocado, rote Bete, Champignons, Zuckerschoten
  • Eier
  • Süßkartoffeln, Vollkornnudeln, Naturreis
  • Fetakäse, Räuchertofu
  • auch Beeren passen immer gut als Ergänzung
  • Chiasamen oder Nüsse als Topping
  • Dressing: Balsamico, Joghurt, Joghurt-Senf

Mögliche Zutaten für eine Smoothie Bowl

  • alle Sorten Beeren und Obst, die püriert werden
  • Joghurt, Quark, Milch, Saft oder Haferflocken zum Vermischen
  • Beeren, Banane, Kiwi, Drachenfrucht, Physalis, Mango, Orange
  • Müsli, Granola
  • Chiasamen, Nüsse, Kokosraspeln als Topping
  • Süßungsmittel wie Ahornsirup, Honig oder Kokosblütenzucker
  • Schokolade, Kekse oder Essblüten als Zusatz

Buddha Bowl Variante 1

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Als Grundlage nehme ich wie hier sehr gerne Spinatblätter. Dazu kommen Kichererbsen, rote Bete, Gurkenscheiben und Radieschen. Räuchertofu wird zunächst in der Pfanne angebraten, schließlich wird noch etwas Fetakäse hinzugefügt. Chiasamen als Topping runden diese Bowl ab.
Ein einfaches Joghurt-Senf Dressing passt gut dazu.

Buddha Bowl Variante 2

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Hier bilden Quinoa und einfacher Pflücksalat die Basis. Weiterhin kommen Karotten, Avocado und ein gekochtes Ei dazu. Ich selbst mag auch gerne Erdbeeren in dieser Kombination.
Ein leichtes Balsamico-Dressing rundet diese Variante ab.

Smoothie Bowl

Smoothie Bowls sehen einfach so traumhaft aus, dass sie eigentlich viel zu schade zum Essen sind. Am liebsten esse ich zum Frühstück eine Variante mit Beeren.

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Für dieses Rezept habe ich Beeren (frisch oder TK) püriert und mit etwas Kokosjoghurt vermischt. Nun kommen frische Bananenscheiben und Erdbeeren darauf sowie ein Vanilletopping mit Kokosflocken. Kleine Schokoladenstückchen dürfen ab und zu auch mal dabei sein!

Durch das jeweilige Obst ist es mir persönlich immer schon süß genug. Wer zusätzlich süßen möchte, sollte auf die Liste der Zutaten oben zurückgreifen.

Wer hat jetzt Hunger auf eine Bowl? 🙂

Eure 

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