30-Tage-Challenge: Meditation

Im Dezemberrückblick des letzten Jahres kündigte ich bereits an, dass ich das Thema Meditation angehen möchte. Wie ich euch später noch erläutern werde, stehe ich dem Thema zumindest teilweise auch skeptisch gegenüber.
Ehrlich gesagt weiß ich auch kaum, wie ich beginnen und die für mich richtige Umsetzung finden soll oder ob das Meditieren überhaupt etwas für mich ist. Bisher habe ich vorrangig im Internet recherchiert und mir eine App runtergeladen, die auf den ersten Blick eher alle meine Befürchtungen bestätigt.

Um es nun aber dennoch wenigstens einmal ausprobiert und nicht nach zwei Tagen wieder abgebrochen zu haben, habe ich mir überlegt, eine Challenge daraus zu gestalten. Zum einen brauchen ich und mein innerer Schweinehund das, zum anderen würde ich mich freuen, wenn mich der ein oder andere von euch begleitet, sich auch an der Challenge beteiligt und wir so in den Austausch darüber geraten können.

Geplant sind 30 Tage ab heute. Meine Erfahrungen und Gedanken werde ich in dieser Zeit jeden Montag ab heute hier mit euch teilen.
Nach etwas Onlinerecherche habe ich mir einen gemütlichen ruhigen Platz gesucht. Ich werde meine Meditation mit einer Decke auf dem Fußboden durchführen, in gemütlicher Kleidung und vor allem mit dicken Socken gegen kalte Füße. Weitere Hilfsmittel habe ich erst einmal nicht angeschafft. Außer diese Buddha-Figur, die mich jeden Tag an meine Meditation erinnern soll 🙂

buddha

Als ersten Zeitraum wähle ich 10 Minuten, in denen ich mich ausschließlich auf meinen Atem konzentrieren und versuchen werde, mit meinen Gedanken nicht abzuschweifen.

Warum ich die Meditation probieren möchte

Auch wenn ich einen der schönsten Berufe habe, den ich mir vorstellen kann, bringt der Lehrerberuf für mich doch auch eines mit: Nämlich, dass ich nie so richtig abschalten kann. So nehme ich doch immer etwas Arbeit mit nach Hause, wenn auch nur in Gedanken.
Auch denke ich im Moment privat einige Dinge immer wieder durch und durch. Dieses Jahr werde ich 30. Mein Leben ist toll, ich bin zufrieden. Dennoch habe ich gewiss nicht das Leben, was ich mir vor 10 Jahren vielleicht noch vorgestellt habe. Als Frau Ende 20 habe ich das Gefühl, Entscheidungen treffen zu müssen, die ich nicht sicher treffen kann oder für die manche Dinge einfach (noch) nicht gegeben sind.
Beides zusammen spielt gewiss mit hinein, dass ich öfter eine innere Unruhe verspüre, viel zu viel nachdenke und auch die ein oder andere unruhige Nacht verbringe.
Gesundheitlich war das letzte Jahr auch nicht mein Höhepunkt.

meditation

Zusammengefasst habe ich daraus noch einmal, was ich mir vom Meditieren erhoffe:

Was ich mir von der Meditation erhoffe

  • klarere Gedanken (und dadurch klarere Entscheidungen)
  • innere Ruhe
  • Ausgeglichenheit
  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • stressigen Situationen entspannt begegnen zu können
  • achtsamer mit mir und meinen Ressourcen umgehen zu können

Was ich befürchte

  • dass meine Gedanken immer wieder abdriften und ich dadurch noch mehr zum Grübeln komme
  • dass mir das Meditieren nichts bringt, ich also keine erwarteten Erfolge erziele
  • dass ich mich selbst unter Druck setze, nun jeden Tag Zeit dafür zu finden

Da insgesamt die Erwartungen überwiegen, wage ich mich nun an das Projekt, mein neues Vorhaben und freue mich, euch in einer Woche von meinen ersten Erfahrungen zu berichten.

Wer ist dabei oder kann mir schon ein paar Tipps geben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.